SpanishGP: Stimmen aus der Pressekonferenz
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An der Pressekonferenz zum Gran Premio Red Bull de España nahmen WM-Leader Valentino Rossi (Movistar Yamaha MotoGP), sein Teamkollege Maverick Viñales, das Repsol Honda Duo Marc Márquez und Dani Pedrosa, Cal Crutchlow (LCR Honda) und Jorge Lorenzo (Ducati Team) teil. Auch die MotoGP™ Legenden Giacomo Agostini und Angel Nieto waren anwesend, um dieses einzigartige Jubiläumswochenende durch einleitende Worte zu eröffnen: Am Sonntag wird das MotoGP™-Rennen der 3.000. Grand Prix seit der Einführung der Motorrad-Weltmeisterschaft im Jahre 1949.

Neben diesem, gab es ein weiteres Jubiläum zu feiern: Ducati Pilot und Lokalmatador Jorge Lorenzo feierte am heutigen Tag seinen 30. Geburtstag.

Valentino Rossi: "Es ist großartig, dass wir wieder in Europa sind. Ich will nicht sagen, die 'richtige Meisterschaft', aber die ganzen alten Strecken, mit viel Tradition, einer ganz anderen Stimmung und vielen Fans – das macht immer viel Spaß. Hier als Führender der Meisterschaft anzukommen, ist unglaublich, wir hatten drei starke Ergebnisse. Letztes Jahr hatte ich hier auch ein starkes Wochenende und konnte gewinnen. Das war ein wichtiger Sieg. Aber jedes Jahr ist alles anders. Diese Strecke hier ist fantastisch, hat ein tolles Layout, und es macht richtig Spaß, hier zu fahren. Es wird sehr hart, ganz sicher."

Maverick Viñales: "Wir nehmen all die positiven Dinge mit. In Texas waren wir die Einzigen, die mit Marc hätten kämpfen können, aber dann ist mir der Fehler passiert. Aus diesem kleinen Fehler haben wir sehr viel gelernt. Wie schon gesagt: Es war das dritte Rennen und ich war vorn dabei, aber ich muss noch viel Erfahrung sammeln, wie man in der MotoGP vorn fährt. Jerez ist eine gute Strecke für unser Motorrad und wir peilen die Maximalpunktzahl an. Es kommen jetzt viele Strecken, die unserem Bike liegen und da müssen wir das Meiste herausholen."

Marc Márquez: "Natürlich war es in Austin Zeit zu pushen und ein gutes Ergebnis zu holen. Unsere Leistungen bei den Rennen davor waren auch gut, aber eben nicht sonntags, da konnte ich keine guten Positionen holen, aber ok. In Austin waren wir dann dabei. Im Februar haben wir hier in Jerez getestet. Jetzt kommen wir aber mit einem ganz anderen Motorrad hier her, doch wir werden sehen, wie es läuft. Es ist eine gute Strecke, aber auch kompliziert. Das kommt immer auf das Jahr, das Wetter und die Reifen an – letztes Jahr war es am Sonntag dann sehr warm und schwierig. Wir wollen hier aber alles geben und am Sonntag auf das Podest fahren. Die Strecken in Europa sind ziemlich anders, als das, was wir bislang gefahren sind. Wenn wir hier in Jerez ein gutes Basis-Setup finden, funktioniert das meist auf vielen der anderen Rennstrecken auch."

Cal Crutchlow: "Das war kein schlechter Saisonstart – oder doch, war es, ich bin in Katar gestürzt. Aber in Argentinien war ich auf dem Podest und in Texas auch stark. Das hat mich dort überrascht, weil ich mich auf dem Motorrad gar nicht so wohl gefühlt habe, aber es war auf jeden Fall ein gutes Ergebnis für Honda. Das war wichtig für uns alle. Jetzt wieder in Europa zu fahren, passt mir besser, da bin ich wieder etwas näher an meinem Zuhause dran. Das heißt nicht, dass es mir nicht gefallen hat, wo wir waren. Wir werden in den nächsten Tagen und Monaten durch viele Tests und Rennen sehr viel fahren."

Dani Pedrosa: "Hier ist ein toller Ort, die Strecke, die Stimmung – das gefällt mir schon immer sehr gut. Wir freuen uns, hier zu sein. Das letzte Rennen war toll, da will ich den Schwung mitnehmen. Es macht viel mehr Spaß, wenn du gut fährst, darum freue ich mich auf diesen GP. Morgen werden wir voll konzentriert anfangen, auch wenn das Wetter noch komisch aussieht. Das Qualifying ist heutzutage wichtiger, denn je zuvor. Da muss ich noch etwas besser werden und in dem Moment ein besseres Gefühl bekommen. Besonders hier auf der Strecke, wo die Zeiten alle so eng zusammen sind."

Jorge Lorenzo: "30 ist die neue 20, darum fühle ich mich gut. Die Saison ist nicht so gut losgegangen. Unsere Erwartungen mit mir bei Ducati waren sehr hoch, aber es war schwierig. Es ist ein sehr spezielles Motorrad und ich muss mich noch weiter daran gewöhnen. In Austin bin ich als Sechster schon ein gutes Qualifying gefahren und im Rennen war ich nur fünf Sekunden hinter Dovi, der dieses Motorrad schon fünf Jahre fährt. Diese Maschine passt noch nicht ganz zu meinem Fahrstil, aber das kriegen wir hin. Mein Team unterstützt mich, wo es geht, sie helfen mir wirklich und ich bin glücklich, wahrscheinlich glücklicher als zuvor und ich will ihnen das so schnell es geht in Resultaten zurückgeben."