News von Matthias Walkner
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COMEBACK FÜR WALKNER BEI DER ATACAMA RALLYE

Matthias Walkner feiert bei der Atacama Rallye in Chile, nach 7-monatiger Verletzungspause, sein Comeback.

Die Atacama Rallye, welche zur FIM Cross-Country Rallies Weltmeisterschaft zählt, verläuft 1.480 Kilometer und sechs Tage quer durch die Dünen der Atacama Wüste. Morgen Montag starten die Rallye-Piloten mit dem Prolog, welcher die Startaufstellung für die erste Etappe entscheidet, gefolgt von fünf Etappen rund um Copiapó. Es ist das vorletzte Kräftemessen der Rallye Dakar im Jänner 2020, welche heuer zum ersten Mal in Saudi-Arabien ausgetragen wird. „Ich bin gut angekommen in Copiapó. Auch wenn das Sprunggelenk schon noch etwas zwickt, fühle ich mich sehr gut auf meiner KTM und werde versuchen mein Bestes geben. Wir haben die letzten Tage auch noch einiges am Motorrad probiert und das Fahrwerk auf mich abgestimmt, welches jetzt perfekt passt. Ich fühle mich nach den letzten Trainingstagen auf Sand, besser als erwartet. Natürlich habe ich einen ordentlichen Trainingsrückstand aber nichtsdestotrotz freue ich mich, wenn es jetzt endlich wieder losgeht“, berichtet Walkner, der heute Sonntag seinen 33. Geburtstag feiert, aus Chile.

Die vergangenen sieben Monate verbrachte der Kuchler in Thalgau im Trainingszentrum von Red Bull. Die Tage und Wochen waren der Rekonvaleszenz und dem Muskelaufbau gewidmet. Pro Woche kam der Dakar-Champion auf 20 – 25 Stunden Training und Physiotherapie. Neben einem gebrochenen Sprunggelenk hat sich der KTM-Pilot im Februar auch gleich noch das gerissene Kreuzband, von seinem Sturz bei der Rallye Dakar 2016, operieren lassen.

„Das Sprunggelenk hat vor allem in den letzten Wochen ordentliche Fortschritte gemacht. Meinem Knie geht es nach der Kreuzband OP auch wied
der sehr gut. Ich habe in den letzten Wochen und Monaten viel an meinem Muskelaufbau und der Feinmotorik gearbeitet. Deshalb bin ich auch sehr positiv gestimmt für Chile. Natürlich ist es, ob meines Trainingsrückstandes, schwer zu sagen, wo ich derzeit liege aber in Spanien habe ich vergangene Woche noch sehr gute letzte Tests und Roadbook Trainings absolviert. Muskel-spezifisch habe ich noch einige Defizite gespürt, vor allem im Schultergürtel und im Rückenbereich. Aber der Rest lief wirklich sehr gut, sogar besser als erwartet“, fällt Walkner´s Fazit nach der Rückkehr auf sein Rally-Bike aus.


Der Fokus liegt für den 33-jährigen aber ganz klar auf der Rallye Dakar 2020: „Bei der Atacama Rallye hab ich gar keine Erwartungen. Ich muss schauen wie schnell ich mich wieder an das Renntempo und das Fahren im Sand gewöhnen kann. Ich werde nicht zu viel riskieren - die Zielankunft und Rennkilometer sammeln, stehen im Vordergrund. Vielleicht gelingt es mir aber, bei der ein oder andere Etappe schon aufzuzeigen. Generell habe ich positive Erinnerungen an die Atacama Rallye, sie hat eine der schnellsten Strecken und ist nicht besonders gefährlich“

Ausblick:
Nach der Atacama Rallye steht eine erneute Trainingswoche in Spanien am Programm bevor es am 3. Oktober 2019 nach Marokko zur „Rallye Du Maroc“ geht. Sowohl die kommenden Rennen als auch Tests stehen für Walkner im Fokus der „Rallye Dakar“ Vorbereitung.
Atacama-Rallye 2019
02.-07.09. 2019
Prolog
Etappe 1: Atacama - Atacama 270 km Wertungsprüfung
Etappe 2: Atacama – Vallenar - Atacama 370 km Wertungsprüfung
Etappe 3: Atacama - Chañaral – Diego de Almagro 370 km Wertungsprüfung
Etappe 4: Bahia Inglesa - Atacama 300 km Wertungsprüfung
Etappe
5: Atacama - Atacama 170 km Wertungsprüfung