Walkner beendet Comeback-Rennen auf Platz 7
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Nach 7-monatiger Verletzungspause, kehrt der Dakar-Sieger von 2018 zurück ins Renngeschehen. Bei der Atacama Rallye in Chile gibt Walkner sein Comeback und landet mit guten Teilergebnissen auf dem siebenten Gesamtrang. Die heutige fünfte und letzte Etappe beendet der Salzburger auf dem dritten Platz.

Auch wenn das Resultat der Gesamtwertung noch nicht ganz an frühere Ergebnisse anschließen kann, gibt sich der Salzburger durchaus zufrieden. Die nach oben zeigende Formkurve und solide Teilergebnisse stimmen den 33-Jährigen positiv: „Ich bin sieben Monate lang kein Rennen mehr gefahren und muss mich erst wieder an dieses extreme Tempo unter Rennbedingungen gewöhnen. Ich bin heute ein großes Stück gemeinsam mit Pablo Quintanilla gefahren, der diese Etappe gewinnen konnte, und habe gesehen welches Tempo es braucht, um wieder ganz vorne dabei zu sein.

Körperlich merke ich, dass ich extrem fit bin, weil ich wirklich sehr viel trainiert habe in den letzten Monaten, jetzt muss ich einfach mehr Zeit auf dem Motorrad verbringen. Diese fünf Etappen waren enorm wichtig für mich. Zum einen, weil ich an meinem Fahrwerk und Setup arbeiten konnte und zum anderen, weil ich schön langsam das Gefühl für die Geschwindigkeit und das Motorrad zurückbekomme.

Unter Rennbedingungen zu trainieren, wo man sich permanent am Limit bewegt, ist nochmal was ganz anderes als Daheim beim Training. Mit jedem Rennkilometer bekomme ich mehr Selbstvertrauen. Wichtig ist, dass ich meine Schwächen erkenne und weiß, woran ich in den nächsten Wochen und Monaten arbeiten muss. Es liegt noch viel Arbeit vor mir, aber ich bin auf dem richtigen Weg und auch überzeugt, dass ich bis Jänner wieder in voller Stärke zurück bin“, so der KTM-Pilot. Das Sprunggelenk behindert den Salzburger k
kaum mehr: „Meinem Fuß und meinem Knie geht es sehr gut. Schmerzen verspüre ich nur nach dem Rennen und wenn ich den Fuß in der Kurve runter setze“, erklärt Walkner.

Weiter geht es mit einer Trainingswoche in Spanien bevor am 3. Oktober 2019 die „Rallye Du Maroc“ in Marokko stattfindet. Für Walkner ein guter Boden, so konnte er die Marokko Rally bereits zweimal am Podium beenden. Der zur FIM Cross-Country Rallies Weltmeisterschaft zählende Bewerb, ist das letzte Kräftemessen vor der „Rallye Dakar“ im Jänner 2020.

Resultat Etappe 5
1. Pablo Quintanilla (CHL), 1:58:03
2. Joan Barreda (ESP), +1min 39sec
3. Matthias Walkner (AUT) +3min 01sec
4. Sam Sunderland (GB) +3min 02sec
5. Ricky Brabec (USA) +5min 19sec

Gesamtergebnisse
1. Pablo Quintanilla (CHL)
2. Sam Sunderland (GB)
3. Joan Barreda (ESP)
7. Matthias Walkner (AUT)

Fotos: Rallye Zone / KTM